Anfang Juli lud der Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“ zu einem Demokratiefest ein.
Angestoßen wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit mit der Organisation „Einmischen“, die vom Landesnetzwerk Bürgerliches Engagement Bayern e.V. getragen und von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung unterstützt wird.
Die Zusammenarbeit begann mit einem zweitägigen Workshop, an dem die Grundlagen des Projektes erarbeitet wurden.
Angedacht war ein Fest im Albert-Schweitzer-Park in Kooperation mit anderen Schulen der Stadt. Leider erwiesen sich das Interesse dieser Schulen und die organisatorischen Hindernisse als zu schwerwiegend, so dass wir entschieden, auf eine schulinterne Veranstaltung umzuschwenken.
Geboten wurde ein Volleyballturnier mit besonderen Regeln, es wurde nicht nur ein sportlicher Sieger ermittelt, sondern auch die Mannschaft, die sich am fairsten verhielt, Essen und Trinken, eine Schulhausrallye, ein Demokratiequiz mit tollen Buchpreisen und zwei Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion.
Im ersten Vortrag sprach Gaby Griese-Heindl vom Bündnis für Toleranz und Menschenrechte, Landkreis Regensburg, über den Wert von Demokratie, deren Gefährdung und Mitwirkungsmöglichkeiten gerade auch für junge Menschen.
Als zweites sprach Abdulsalam Bhatti vom Verein Humanity First. Diese Organisation hilft weltweit Menschen in Not, Not entstanden durch Krieg, Naturkatastrophen oder anderen Ursachen, z.B. auch Menschen in Berlin Anfang 2026, als dort ein tagelanger Stromausfall herrschte.
Für Humanity First hatte der SoR 2025 einen Spendenlauf veranstaltet. Mit den Einnahmen konnte der Bau einer Schule in Togo für ca. 60 Schülerinnen und Schüler finanziert werden.
In der Podiumsdiskussion wurde festgestellt, dass sich gerade junge Menschen von der Politik zu wenig gehört fühlen, dass aber „laut sein“ und „laut bleiben“ durchaus Wirkung zeigen können.
Wir hoffen bei einer eventuellen Wiederholung des Demokratiefestes auf noch mehr Anwesende, freuen uns aber auch sehr über die vielen positiven Rückmeldungen, die wir erhalten haben.










