Am Mittwoch, den 4. Februar 2026, tauschten die beiden Gruppen des bilingualen Geschichtsunterrichts der 9. Jahrgangsstufe das Klassenzimmer gegen das Haus der Bayerischen Geschichte. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Herrn Hacker und Herrn Zilker machten sich die Schülerinnen und Schüler in der 3. Stunde auf den Weg zum Museum am Donaumarkt. Der kurze Spaziergang bildete den Auftakt für einen Vormittag im Zeichen der deutschen Geschichte. Im Zentrum der Exkursion stand das innovative Escape Game „Hass, Hetze, Mord“, das sich intensiv mit einem politischen Mord während der Weimarer Republik befasst.
Dabei agierten die Jugendlichen in Kleingruppen als Ermittlerteams, um ein reales politisches Attentat der 1920er-Jahre zu rekonstruieren. Ausgestattet mit originalgetreuen historischen Quellen, z.B. Polizeiakten, navigierten sie durch ein dichtes Netz aus Verdächtigen, Motiven und Indizien. Diese detektivische Herangehensweise erforderte nicht nur Teamgeist, sondern schulte auch ganz nebenbei das kritische Denken im Umgang mit Medien und Quellen. Die Schülerinnen und Schüler bewiesen dabei viel analytisches Geschick und waren mit sichtbarer Begeisterung bei der Sache. Ergänzend dazu bot eine Führung durch einen Teil der Dauerausstellung des Museums tiefe Einblicke in die Folgen des Ersten Weltkriegs und die fragile Struktur der ersten deutschen Demokratie.
Die Schülerinnen und Schüler empfanden die Exkursion und den Rätselcharakter des Escape Games als äußerst kurzweilig und motivierend. So wurde Geschichte an diesem Vormittag nicht nur gelernt, sondern geradezu lebendig.











